Das wars.

Sehr geehrte taz-Redaktion,

ich möchte Sie hiermit darüber informieren, dass ich mein sonntaz-Abo zum nächstmöglichen Termin kündigen möchte.

Ich weiß nicht, ob Sie die Gründe interessieren, falls doch lege ich sie hier einfach dar. vielleicht aber den ein oder anderen Blogleser.

ICH KANN JAN FEDDERSEN NICHT MEHR ERTRAGEN. Jede Zeile von ihm ist ein Schlag in die Fresse und das ist nur bedingt angenehm. Ich weiß nicht, was er zu sagen hat, aber es erscheint mir einfach als viel zu viel, bei minimaler Kompetenz. Der erste Hut-Schnur-Platz-Moment, den meine WG in Form eines wütenden Anfalls am Frühstückstisch erleben musste, war die Geschichte zu den Menschenrechtsaktivisten in Aserbaidjan.

Dann erinnere ich mich noch an den Transgendertext. Einer Minderheit ihre Berechtigung absprechen zu wollen, ist einfach nicht richtig. Da fehlen mir wirklich die Worte.

„Steter Tropfen höhlt den Stein“ – so auch Jan Feddersen meine Geduld: Den Knalltütenkram, den er momentan zu Olympia von sich gibt, lese ich aus einer gewissen inneren Perversion. Diese Wut, die in mir aufsteigt, wenn ich seine zu neunzig Prozent in Worte gegossenen Beleidigungen lese, macht mich irgendwie an, aber ich möchte bitte keinen Cent meines hart den Eltern aus den Rippen geleiertes Geld an diesen Menschen verschwendet wissen.

Diese Art der Gefühlsentladung bringt in der Folge ein weiteres Paradoxon auf: Ich glaube fest daran, dass ein Jan Feddersen, sollte er eine Nachricht  einen Text wie diese je lesen, daran viel Freude haben wird, denn im Grunde ist es das, woran sich, wie ich glaube, ein solcher Geist ergötzt: Er glaubt, er würde polarisieren, was er für eine gute journalistische Eigenschaft hält – wo ich auch völlig mitgehe – doch wenn nur Verständnislosigkeit und Unbehagen kommt, ist das nordpolarisiert und da fehlt die andere Seite.

 Und als Nachschlagtrag:
Hier Niggemeier zu Jan Feddersen
 
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